Nur wenige Wochen nach der erfolgreich abgeschlossenen CEIV-Zertifizierung durch die IATA, erhielt die FCS Frankfurt Cargo Services nun auch offiziell ihre EU-Zertifizierung „Good Distribution Practice of medical product for human use“ (GDP). Damit geht das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau seiner Pharmalogistik und bereitet sich somit immer stärker auf die Abfertigung empfindlicher Impfstofflieferungen gegen das Coronavirus vor.

Im Unterschied zur CEIV-Zertifizierung, welche sich ausschließlich auf Luftfracht bezieht, wird bei der GDP-Zertifizierung luftfrachtunabhängig die Qualität der Vertriebskette von medizinischen Gütern sowie deren Unversehrtheit vom Hersteller bis zum Endkunden nach EU-Maßstäben kontrolliert.

Am 29. September hat die FCS Frankfurt Cargo Services erfolgreich ihre CEIV-Zertifizierung abgeschlossen und erfüllt damit offiziell die hohen Standards für den Transport pharmazeutischer Produkte. Die International Air Transport Association (IATA) vergibt die Zertifizierung an diejenigen Unternehmen, welche eine durchgehend hohe Qualität für empfindliche medizinische Güter sichern können. Im Hinblick auf voraussichtlich anstehende lebenswichtige Lieferungen großer Mengen an Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus wird die Bedeutung von solchen Abfertigungsmöglichkeiten deutlicher denn je.

Parkplatz bietet künftig 61 zusätzliche Stellplätze sowie Sanitäreinrichtungen – Entlastung der Parksituation in der CargoCity Süd – Fertigstellung für Ende 2021 geplant
FRA/ml – Die Fraport AG hat heute den Bau eines neuen Lkw-Parkplatzes in der CargoCity Süd des Flughafens Frankfurts gestartet. Die rund 14.500 Quadratmeter große Fläche befindet sich im Betriebsbereich bei Tor 32 im Süden des Airports. Sie soll künftig Platz für weitere 61 Lkw bieten. Damit stehen in der CargoCity Süd insgesamt 135 Stellplätze zur Verfügung. Zudem sind moderne Sanitäreinrichtungen inklusive Duschräume vorgesehen. Geplant ist, den Parkplatz Ende 2021 nach rund einem Jahr Bauzeit in Betrieb zu nehmen.

Luftfracht leistet unverzichtbaren Beitrag zur Grundversorgung der Bevölkerung / Partner am Standort stemmen gemeinsam Herausforderungen des veränderten Frachtgeschäfts aufgrund der Corona-Pandemie 

FRA/ml – Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat das Luftfrachtgeschäft innerhalb kürzester Zeit verändert. Das Importaufkommen in Frankfurt ist enorm gestiegen, während das Exportgeschäft derzeit stagniert. Transferfracht fällt nahezu komplett weg. Auch die Art der Fracht hat sich hin zu kleinteiligen, losen Packstücken verschoben. Der Flughafen Frankfurt hat gemeinsam mit den Partnern am Platz schnell auf diese Veränderungen reagiert und stellt so weiterhin die Versorgung Deutschlands und Europas mit wichtigen Gütern sicher. 

In den vergangen Wochen wurden am Frankfurter Flughafen hohe Mengen an Schutzausrüstung umgeschlagen.

Weiterhin werden über FRA rege Verkehre an ad hoc Charterflügen, zusätzlichen LKW-Verbindungen und Passagierflugzeuge mit Kabinenladung abgewickelt. Die Frachtabfertigungsunternehmen bearbeiten hohe Importvolumina mit überdurchschnittlich hohen Packstückzahlen und bedienen eine Vielzahl von Abholern, darunter viele mit Sprintern und Klein-LKWs. Die Abfertigungsunternehmen am Standort haben sich nach Möglichkeit entsprechend vorbereitet und konnten das Aufkommen in enger Kooperation mit den Partnern am Standort gut bewältigen. 

(Meldung vom 28.5.2020)

Seit dem 6. Mai hat die Kantine in der CargoCity Süd wieder abends geöffnet. Für die LKW-Fahrer bietet sich damit auch die Möglichkeit, die dortigen Sanitäreinrichtungen zu nutzen.

Zusätzlich zu den bisherigen Öffnungszeiten (Mo-Fr 7-15 Uhr, Samstag und Sonntag 9-15 Uhr) ist die Kantine nun auch von Montag bis Freitag zwischen 16 und 20 Uhr geöffnet.

(Quelle: Fraport ZFL)

Das Importaufkommen am Flughafen Frankfurt ist derzeit besonders hoch. Gleichzeitig hat die Anzahl von Packstücken deutlich zugenommen. Die beiden größten Abfertiger in der CargoCity Süd, LUG und FCS, berichten in dem Zusammenhang von bis zu 30% mehr Frachttonnage als im vergangenen Jahr und aufgrund der aktuellen Warenstruktur über eine Verdoppelung der Packstücke. Über den Frankfurter Flughafen werden derzeit wöchentlich mehrere Hundert Tonnen an dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern abgefertigt.