FCS Frankfurt Cargo Services, ein Tochterunternehmen der WFS Worldwide Flight
Services, hat ihre leistungsstärksten Airline-Kunden des Jahres 2020 für ihr
Wachstum und ihre Agilität bei der Reaktion auf die durch die COVID-19--Pandemie
verursachten Störungen der Branche ausgezeichnet.

Getreu ihrer jährlichen Tradition überreichte die FCS - der größte airlineunabhängige
Frachtabfertiger am Frankfurter Flughafen - den Fluggesellschaften einen handgefertigten
Apfelwein-Bembel-Pokal als Anerkennung für ihren Erfolg auf dem Frankfurter
Luftfrachtmarkt in den vergangenen 12 Monaten.

AirBridgeCargo Airlines behielt auch im Jahr 2020 seine Spitzenposition für die höchste
Gesamttonnage, während FCS auch die starke Leistung von Qatar Airways und China
Southern Airlines auf den Plätzen zwei und drei würdigte.

Diana Schoeneich, Senior Director European Region bei AirBridgeCargo, kommentierte: „Wir
möchten uns bei unserem langjährigen Partner FCS für die Anerkennung und diese schöne
Tradition bedanken, die seit so vielen Jahren gepflegt wird. Da AirBridgeCargo seit 2009 zu
den Gewinnern gehört, danken wir FCS für die erfolgreiche Partnerschaft und Unterstützung,
insbesondere während der Pandemie. Die Lieferung der dringend benötigten Fracht war im
Jahr 2020 eine herausfordernde Aufgabe. Dank Teamarbeit, abgestimmter interner Prozesse
und des Engagements unserer Mitarbeiter konnten wir unsere europäischen Kunden
weiterhin unterstützen und mit dem Transport von mehr als 4.000 Tonnen Spezialfracht zum
Kampf gegen die Verbreitung von COVID-19 beitragen."

Frankfurt am Main, 10. Januar 2021

FCS Frankfurt Cargo Services, LUG aircargo handling und Perishable Center Frankfurt (PCF) testen gesamtes Personal

In der ersten Januarwoche erfolgte am Frankfurter Flughafen eine großangelegte Corona-Testaktion der drei Luftfrachtabfertigungsunternehmen FCS Frankfurt Cargo Services, LUG aircargo handling und Perishable Center Frankfurt (PCF). Insgesamt wurden in der CargoCity Süd rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet, die zusammen rund 40 Prozent der Luftfracht am Frankfurter Flughafen abfertigen. Über mehrere Tage führte das Bensheimer Unternehmen Chemlab die Tests vor Ort durch. Ziel der Maßnahme ist es, einen noch besseren Schutz der Belegschaft vor Ansteckungen im Betrieb zu gewährleisten.

Insbesondere seit der Coronakrise ist das Personal rund um die Frachtabfertigung stark gefordert. Trotz des Wegfalls eines Großteils der Passagierflüge wurde am Frankfurter Flughafen zuletzt weit mehr Fracht umgeschlagen als im Vorjahr. Bis zu dreimal mehr Packstücke bewegten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FCS Frankfurt Cargo Services und LUG aircargo handling. Dies ist vor allem auf die hohen Mengen der importierten Schutzausrüstungen und medizinischen Gütern zurückzuführen. Das Personal ist rund um die Uhr im Einsatz, um in der Coronakrise Waren sicher und schnell auf den Weg zu bringen.

Nur wenige Wochen nach der erfolgreich abgeschlossenen CEIV-Zertifizierung durch die IATA, erhielt die FCS Frankfurt Cargo Services nun auch offiziell ihre EU-Zertifizierung „Good Distribution Practice of medical product for human use“ (GDP). Damit geht das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau seiner Pharmalogistik und bereitet sich somit immer stärker auf die Abfertigung empfindlicher Impfstofflieferungen gegen das Coronavirus vor.

Im Unterschied zur CEIV-Zertifizierung, welche sich ausschließlich auf Luftfracht bezieht, wird bei der GDP-Zertifizierung luftfrachtunabhängig die Qualität der Vertriebskette von medizinischen Gütern sowie deren Unversehrtheit vom Hersteller bis zum Endkunden nach EU-Maßstäben kontrolliert.

Am 29. September hat die FCS Frankfurt Cargo Services erfolgreich ihre CEIV-Zertifizierung abgeschlossen und erfüllt damit offiziell die hohen Standards für den Transport pharmazeutischer Produkte. Die International Air Transport Association (IATA) vergibt die Zertifizierung an diejenigen Unternehmen, welche eine durchgehend hohe Qualität für empfindliche medizinische Güter sichern können. Im Hinblick auf voraussichtlich anstehende lebenswichtige Lieferungen großer Mengen an Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus wird die Bedeutung von solchen Abfertigungsmöglichkeiten deutlicher denn je.

Parkplatz bietet künftig 61 zusätzliche Stellplätze sowie Sanitäreinrichtungen – Entlastung der Parksituation in der CargoCity Süd – Fertigstellung für Ende 2021 geplant
FRA/ml – Die Fraport AG hat heute den Bau eines neuen Lkw-Parkplatzes in der CargoCity Süd des Flughafens Frankfurts gestartet. Die rund 14.500 Quadratmeter große Fläche befindet sich im Betriebsbereich bei Tor 32 im Süden des Airports. Sie soll künftig Platz für weitere 61 Lkw bieten. Damit stehen in der CargoCity Süd insgesamt 135 Stellplätze zur Verfügung. Zudem sind moderne Sanitäreinrichtungen inklusive Duschräume vorgesehen. Geplant ist, den Parkplatz Ende 2021 nach rund einem Jahr Bauzeit in Betrieb zu nehmen.

Luftfracht leistet unverzichtbaren Beitrag zur Grundversorgung der Bevölkerung / Partner am Standort stemmen gemeinsam Herausforderungen des veränderten Frachtgeschäfts aufgrund der Corona-Pandemie 

FRA/ml – Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat das Luftfrachtgeschäft innerhalb kürzester Zeit verändert. Das Importaufkommen in Frankfurt ist enorm gestiegen, während das Exportgeschäft derzeit stagniert. Transferfracht fällt nahezu komplett weg. Auch die Art der Fracht hat sich hin zu kleinteiligen, losen Packstücken verschoben. Der Flughafen Frankfurt hat gemeinsam mit den Partnern am Platz schnell auf diese Veränderungen reagiert und stellt so weiterhin die Versorgung Deutschlands und Europas mit wichtigen Gütern sicher. 

In den vergangen Wochen wurden am Frankfurter Flughafen hohe Mengen an Schutzausrüstung umgeschlagen.

Weiterhin werden über FRA rege Verkehre an ad hoc Charterflügen, zusätzlichen LKW-Verbindungen und Passagierflugzeuge mit Kabinenladung abgewickelt. Die Frachtabfertigungsunternehmen bearbeiten hohe Importvolumina mit überdurchschnittlich hohen Packstückzahlen und bedienen eine Vielzahl von Abholern, darunter viele mit Sprintern und Klein-LKWs. Die Abfertigungsunternehmen am Standort haben sich nach Möglichkeit entsprechend vorbereitet und konnten das Aufkommen in enger Kooperation mit den Partnern am Standort gut bewältigen. 

(Meldung vom 28.5.2020)